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<title>Eye and I</title>
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<modified>2005-06-10T12:39:19Z</modified>
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<copyright>Copyright (c) 2005, Stefan</copyright>
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<title>Reboot - Lektion 1</title>
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<modified>2005-06-10T12:39:19Z</modified>
<issued>2005-06-10T11:57:44Z</issued>
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<summary type="text/plain">Soeben hat das reboot Meetup in Kopenhagen begonnen - ein Event, auf den ich sehr gespannt war und bin, nicht zuletzt weil ich endlich Kopenhagen zu Gesicht bekomme. Klasse! Und während ich versuche, dem sehr schnell sprechenden aber verdammt lustigen...</summary>
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<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Soeben hat das <a href="http://www.reboot.dk" title="Reboot Meetup in Copenhagen">reboot Meetup</a> in Kopenhagen begonnen - ein Event, auf den ich sehr gespannt war und bin, nicht zuletzt weil ich endlich Kopenhagen zu Gesicht bekomme. Klasse!</p>

<p>Und während ich versuche, dem sehr schnell sprechenden aber verdammt lustigen <a href="http://doc.weblogs.com/">Doc Searls</a> zuzuhören, mache ich mir ernsthafte Sorgen um mein iBook - das "worse case" Szenario ist (ohne Übertreibung) eingetreten. </p>

<p>1. Die HTML-Dateien, an denen ich gestern noch in der <a href="http://www.kb.dk/kultur/diamant/index-en.htm">Kongelige Bibliotek</a> gearbeitet habe, sind babylonisch verschlüsselt mit irgendwelchen HEX Codes. Kein Babelfisch in Sicht, also werde ich die Seite von neuem beginnen müssen. Definitiv kein zweites mal in Kopenhagen (meine knappe Zeit hier ist mir zu wertvoll, um sie mit Arbeit zu verschwenden, die ich am nächsten Tag nicht mehr öffnen kann).</p>

<p>2. Mein iChat-Account mag nicht aktiv werden (auch nicht der, den ich alternativ dazu eingerichtet habe) </p>

<p>3. Mein OS X Schlüsselbund ist komplett im Eimer. Das heißt: nach jedem reboot fange ich quasi mit einem nackten System an (keine gesicherten Passwörter, tausendfache Eingabe des Benutzerpassworts, usw.)</li></p>

<p>4. Und das bei weitem Schlimmste: Alle meine Fotos von København sind über den Jordan (oder den Øresund...wie man´s sieht).</p>

<p><br />
Seltsame Sache das... der einzig verlässliche und vertrauenswürdige Platz, meine Daten zu lagern  ist das Internet - wer hätte das gedacht. Eigentlich hat vieles von dem, was <a href="http://www.37signals.com">Jason Fried</a> und viele andere propagieren damit zu tun, daß die Dinge sich in Sachen Software langsam vom Desktop in Richtung Internet verschieben. Insofern beginnt das Meetup für mich mit einer sogar themenbezogenen Lektion (eigentlich war mir der Denkansatz auch schon vorher bekannt - eine weniger schmerzhafte Lektion als der Ausfall meines iBooks hätte es auch getan :)</p>

<p>Genug gejammert - Reboot geht weiter und ich setze auf Jason Fried, der über <a href="http://reboot.dk/reboot7/show/Doing+Big+Things+with+Small+Teams">die Arbeit in kleinen Teams</a> spricht. Als eines der kleinstmöglichen Teams hoffe ich auf die ein oder andere Erleuchtung.<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Einbahnstraße ins Schlaraffenland</title>
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<modified>2005-04-06T15:04:21Z</modified>
<issued>2005-04-06T13:51:05Z</issued>
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<summary type="text/plain">Wenn ein Unternehmen sein Sortiment verdoppelt und gleichzeitig als Resultat weniger Umsatz macht, schwant auch jedem Nicht-Kaufmann, daß irgendetwas schiefläuft. Die Kunden freuen sich, sind aber nur auf kurze Sicht die Gewinner. Vor diesem Dilemma stehen momentan die Medienhäuser der...</summary>
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<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Wenn ein Unternehmen sein Sortiment verdoppelt und gleichzeitig als Resultat weniger Umsatz macht, schwant auch jedem Nicht-Kaufmann, daß irgendetwas schiefläuft. Die Kunden freuen sich, sind aber nur auf kurze Sicht die Gewinner.</p>

<p>Vor diesem Dilemma stehen momentan die Medienhäuser der Welt, die groß wurden mit Gedrucktem und nun schrumpfen weil sie ihre "Ware" im Internet gratis anbieten und kein Bezahlmodell in Sicht ist, das von einer breiten Kundenschicht akzeptiert wird.</p>

<p>Der SPIEGEL-Artikel "<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,349727,00.html">Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig?</a>" handelt vom Problem der Medienhäuser, daß die Umsätze mit ihrem eigentliches Produkt (gedruckte Magazine zum Beispiel) schrumpfen, während die immer höher frequentierten, meist kostenlosen Online-Angebote diesen Schwund nicht auffangen können. Die allseits unbeliebte und keinesfalls einträgliche Lösung lautet Online-Werbung.</p>

<p><strong>Aber warum ist meine Akzeptanz von Online-Werbung so gering und zu welchen Bedingungen bin ich bereit, für Online-Inhalte zu bezahlen, damit es mein Lieblingsmagazin auch in zwei Jahren noch online gibt?</strong> </p>]]>
<![CDATA[<p>Ich schreibe diesen Thread aus der Sicht eines Lesers, weil das meiner Ansicht nach die einzige Möglichkeit ist, Ansätze für eine Lösung zu finden.</p>

<p><span style="font-size:130%">Warum ist die Akzeptanz von Online-Werbung so gering?</span><br/><br />
Ich denke, es liegt an der mangelnden Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob ich der Werbung Aufmerksamkeit schenke oder nicht.</p>

<p><strong>Die Situaion im TV:</strong><br />
Im Fernsehprogramm sind Werbung und Inhalte größtenteils voneinander getrennt. Daß Werbepausen im Fernsehen auf breite Akzeptanz stossen, halte ich für ein Gerücht. Jeder, der seine Fernbedienung oder einen adäquaten Gesprächspartner in der Nähe hat, wendet sich ab und nutzt die Möglichkeit, der Werbung zu entgehen. Manchmal sind natürlich auch Nuggets im Schlamm - der Nutzen eines Werbespots hängt aber im großen Maße von der Kreativität der Werbeagentur ab.</p>

<p>Sender wie ProSieben versuchen dem Dilemma zu entgehen, indem sie Werbung (siehe Stefan Raab) oder Ankündigungen (wie z.B. Men in Black) in laufende Programme einblenden - einzige Chance für sie, Dreistigkeit für mich. Im Internet würde ich das niemals akzeptieren. </p>

<p><strong>Magazine und Zeitungen:</strong><br />
In Magazinen ist die Trennung ganz klar: es gibt einseitige und halbseite Anzeigen, Spalten  usw. Eine optische Mischung von redaktionellen Inhalten und Werbung ist sehr selten. Die wenigen Anzeigen, die im Schafspelz des Magazin-Layouts daherkommen, tun sich damit wahrscheinlich eher keinen Gefallen (die "großen" Werber hätten es ihnen gleichgetan, wenn es sich als Killer-Strategie erwiesen hätte).</p>

<p>Das Internet-Phänomen der "Banner-Blindheit" lässt sich meiner Auffassung nach ohne weiteres auf gedruckte Magazine übertragen, wo die Leser ebenfalls alles ausblenden, was sie vom Lesen ablenkt.</p>

<p><br />
<strong>Die Situaion im Internet:</strong><br />
Im Internet ist der "worse case" eingetreten: animierte Werbung gemischt mit Inhalten.<br />
Die Inakzeptanz könnte sich aus der Tatsache ergeben,<br />
<ol><br />
<li>daß die Trennung schwerer fällt: wo hört die Werbung auf, wo fangen die Inhalte an?</li><br />
<li>daß die animierten Banner nur mit größter Anstrengung zu ignorieren sind und den Leser in ständig wiederkehrenden Loops ablenken (möchten). Als ob jemand neben mir stünde, der ständig denselben Satz auf mich einbrüllt, während ich versuche jemand anderem zuzuhören.</li><br />
<li>daß es im Gegensatz zu den anderen Medien keine praktikable Möglichkeit gibt, der Werbung zu entgehen (Flash-Banner lassen sich nur mit großem Aufwand blocken, animierte GIFs sind an anderer Stelle vielleicht wieder erwünscht und müssen von Hand wieder angeschaltet werden)</li><br />
</ol></p>

<p><img alt="Inhalte_vs_werbung.gif" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/Inhalte_vs_werbung.gif" width="245" height="466" /></p>

<p><br />
<span style="font-size:130%">Bezahlte Inhalte vs. Werbung?</span><br/><br />
Mein Verständnis für die prekäre Situation der Verlagshäuser steigt. Und damit auch die Bereitschaft, Geld für hochwertige Inhalte zu bezahlen. Ohne anmassend werden zu wollen möchte ich behaupten, daß ich als "Intensivnutzer" in Sachen Internet bereits dort gewesen bin, wo das Gros der Web-Bewohner erst in Zukunft ankommen wird: <br />
<ul><li>rigorose Bestrafung schlechter Angebote und im Umkehrschluß höhere Bereitschaft zur Gegenleistung bei hochwertigen Angeboten (das gilt für mich z.B. auch in der "realen" Welt des Einkaufens)</li><br />
<li>gezielte Suche statt Surfen</li><br />
<li>Gleichberechtigung des Internet mit anderen Medien, woraus auch ein gleichberechtigter Anspruch entsteht.</li> <br />
<li>Anerkennung von digitaler Information als Ware, die sich in Wissen umwandeln lässt</li><br />
<li>Anerkennung von digitalen Produkten als etwas von Wert (obwohl sie virtuell sind und obwohl sie verlustfrei kopierbar sind)</li><br />
</ul></p>

<p>Abgesehen von dem Moment der Freiwilligkeit kann man werbe- und gebührenfinanzierte Inhalte im Web wahrscheinlich durchaus mit denen im Fernsehen vergleichen. Wer ist der GEZ schon wohlgesonnen? Wenn es aber hart auf hart käme, würde ich die Öffentlichen nur ungern missen, weil sie mich mit über 3sat, arte usw. mit hochwertigen Informationen und Entertainment abseits des Quotendrucks versorgen - ohne Werbung.</p>

<p><span style="font-size:130%">Nutzung von Online-Inhalten</span><br/><br />
Ich lese (wie die meisten anderen) selten 8-seitige Berichte online, ich archiviere sie noch seltener und eine lose Sammlung gedruckter Seiten kommt schon gar nicht in Frage. Es ist nicht zuletzt ein technisches Dilemma, daß es sich am Bildschirm schlechter lesen lässt. Es ist auch kein Geheimnis mehr, daß Online-Inhalte auf der Suche nach relevanten Informationen eher "gescannt" als gelesen werden.</p>

<p>Hinzu kommt für mich eine weitere Komponente: wenn ich mindestens acht Stunden täglich vor meinem Bildschirm sitze, finde ich dann bei zweistündiger Lektüre des SPIEGEL vor selbigem die nötige Zerstreuung und Entspannung? Eher nicht.</p>

<p>Diejenigen, die für ein E-Paper-Abo in Frage kommen, sind Internetaffin und stecken somit meist in derselben Situation. Vor dem Computer zu sitzen ist Arbeit. Die Möglichkeit, sich relevante Informationen zu filtern ist ebenfalls Arbeit, weil wir es einfach (noch) nicht gewohnt sind.</p>

<p>Im "Selbstversuch" habe ich bei mir zwei Lesesituationen beobachtet:<br />
<ol><li><strong>der Snack zwischendurch</strong><br/><br />
Ich arbeite, brauche ein wenig Ablenkung und möchte mich kurz und bündig über die Neuigkeiten in der Welt informieren. Dabei bevorzuge ich kürzere Texte, weiterführende Links und Aktualität - überfliegen statt konzentriertem Lesen.<br />
Etwas leichtes eben; für Leute, die viel im Sitzen arbeiten und in den Pausen etwas brauchen, das nicht belastet.</li><br />
<li><strong>das gehaltvolle Mahl</strong><br/><br />
Meistens am Ende des Tages oder am Wochenende - intellektuelle Nahrungsaufnahme, sich etwas gutes tun. Dabei suche ich qualitativ hochwertige Information, die auch gerne über mehrere Seiten und Stunden ziehen darf. Ungern allerdings im Sitzen vor dem Bildschirm.<br />
(Vielleicht kann das echte E-Paper - Papier, das als Bildschirm fungiert - diese Lücke füllen.  Wäre das nicht die beste Lösung? Papier, das sich selbst mit neuen Inhalten füllt und das nicht als "Arbeitsmittel" wahrgenommen wird. Ich bin sehr gespannt darauf.)<br />
</li></ol></p>

<p><span style="font-size:130%">Was kann man tun?</span><br/><br />
Ich möchte mir keinesfalls anmassen, eine Lösung dafür zu kennen, worüber sich die "High potentials" der Medienbranche seit Jahren die Köpfe zermartern.<br />
Um dem Problem auf den Grund zu gehen, muß man aber sicherlich bei den Nutzern suchen.<br />
Und von dieser Seite aus betrachtet fehlt die Möglichkeit, dem bunten Flickern zu entgehen.<br />
Wäre es nicht angenehmer, mit Bannern konfrontiert zu werden, die erst dann Aufmerksamkeit beanspruchen, wenn ich mich bewußt dazu entschlossen habe ihnen selbige zu schenken? Ein Banner zum Beispiel, der sich erst bewegt, sobald ich ihn mit der Maus fokussiert habe. Damit signalisiere ich Interesse und würde mich dann auch niemals über die folgende Animation beschweren.<br />
<ul><br />
<li>Warum nicht Werbung vermehrt im Kontext zu den Inhalten platzieren, so daß sie als weiterführende Informationen wahrgenommen werden, trotzdem aber optisch aber vom Inhalt getrennt sind (siehe Google-Ads)?</li><br />
<li>Warum nicht auf Animationen verzichten (meiner Meinung nach die halbe Miete) oder wie oben beschrieben auf "bedingte Animation" umschalten? Das geht natürlich nur, wenn man seitenweit umsattelt.</li><br />
<li>Warum nicht ein Komplett-Abo anbieten, daß dem Online-Abonnenten Zugänge zu allen Archiven ermöglicht?</li><br />
</ul></p>

<p><span style="font-size:130%">Warum ich kein (SPIEGEL) E-Paper-Abonnent bin.</span><br/><br />
Ich habe das E-Paper-Angebot des SPIEGEL ziemlich genau unter die Lupe genommen und finde es so gut, daß ich mich schon sehr oft gefragt habe, woran es denn hängt. Ich lese SPIEGEL wann immer ich die Möglichkeit dazu habe - warum nicht Online-Abonnent werden? Weil der Mehrwert noch nicht ausreichend ist (man möge mich nicht als Datenvielfrass beschimpfen). <br />
<ul><br />
<li>Online-Version ein paar Tage früher auf Kosten der Möglichkeit, den SPIEGEL im Park zu lesen?</li> <br />
<li>Online-Version abonnieren und dafür die ungekürzten Texte erhalten? Klingt nicht schlecht, aber würde ich das am Bildschirm tun? Im gedruckten Magazin lautet die Antwort ja - ich lese Zeile für Zeile. Selten breche ich mittendrin ab und widme mich einem anderen Bericht.</li><br />
<li>Online-Version abonnieren und trotzdem für einzelne Dossiers bezahlen? Definitiv nicht. Bei einer höheren Abo-Gebühr inklusive Archiv-Zugang läge für micht der Mehrwert klar auf der Hand und ich wäre eher heute als morgen ein vollkommen zufriedener Kunde.</li><br />
</ul></p>]]>
</content>
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<title>T-Labs(us)</title>
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<modified>2005-04-14T16:59:03Z</modified>
<issued>2005-02-02T13:04:39Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2005:/blog/1.25</id>
<created>2005-02-02T13:04:39Z</created>
<summary type="text/plain">Auf dem Internationalen Presse-Kolloquium der Deutschen Telekom hat Kai-Uwe Ricke neben dem von ihm selbst verfassten Lob über sich selbst &quot;Innovationen für eine neue Zeit&quot; verkündet. Dazu zählt die Einrichtung von &quot;T-Labs&quot; in Berlin, wo eine Armada von T-Laboranten, abgeschottet...</summary>
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<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Auf dem Internationalen Presse-Kolloquium der Deutschen Telekom hat Kai-Uwe Ricke neben dem von ihm selbst verfassten Lob über sich selbst "Innovationen für eine neue Zeit" verkündet.</p>

<p>Dazu zählt die Einrichtung von "T-Labs" in Berlin, wo eine Armada von T-Laboranten, abgeschottet von der Außenwelt über der Aufgabe brütet,  Veränderungen herbeizuführen (die andere wahrscheinlich bis dann bereits realisiert haben).<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Trotzdem ein guter Plan, hatte man doch bisher anscheinend eher auf Gegenwarts-  denn auf Zukunftsforscher gesetzt - der Welt da draußen eher einen Schritt hinterher als voraus. Gleichzeitig bleibt zu hoffen, daß man T-Gegenwart genausoviel Aufmerksamkeit widmet wie T-Future, wenn es auch nicht ganz so pressewirksam ist.</p>

<p>Der prophetisch anmutende Satz, "die Ära des Papiers" gehe "zu Ende" stammt offensichtlich noch nicht aus den neuen Denkfabriken. Hatte nicht <a href="http://www.adobe.de" title="Adobe Deutschland">Adobe</a> vor etlichen Jahren bereits das papierlose Büro propagiert? Die Ältesten unter uns erinnern sich. Bis dato neigt die Vorhersage dazu, sich nach wie vor ins Gegenteil zu verkehren - eine Wende ist trotzdem eher von Technikern des Silicon Valley als von Beamten der Ex-Hauptstadt zu erwarten.</p>

<p>Die Idee der "Internettelefonie" - nicht ganz so utopisch wie das Ende des Papiers - scheint jedoch auf dem Weg in den Osten erstmal auf dem Abstellgleis der Telekom-Strategen zwischengeparkt zu sein. Vielleicht erinnert man sich ihrer wenn sie kein Trend mehr, sondern Realität ist. Derzeit sieht man "Voice-over-IP...noch als einen Markt mit geringer Attraktivität für breite Kundenschichten jenseits der DSL-Nutzer." Mit großer Spannung erwarte ich das Gebührenmodell des "Moderators gesellschaftlicher Veränderung" und möchte hinzufügen: Für meine Zukunft seh´ ich rosa!</p>

<p>Ein weiterer Kracher im bunten Feuerwerk der Innovationen ist die baldige Einführung von Spam- und Virenfiltern für alle E-Mail-Konten. <br />
Das ist hochinnovativ und sehr waghalsig, denn niemand hat zuvor vergleichbares realisiert...bei der Telekom. Alle, die sich nicht für den rosa Provider entschieden haben, leben seit Jahren mit entsprechenden (meist kostenlosen) Errungenschaften. Und so liegt all unsere Hoffnung auf den Vordenkern im rosa Overall, die hoffentlich bald ihre Arbeit aufnehmen.</p>

<p>Aber damit nicht genug der Ideen aus dem Hause mit großen "T" auf dem Klingelschild: so sollen "alle Top-Führungskräfte fünf Tage im Jahr in einem T-Punkt oder einem Callcenter arbeiten, um die Probleme und Nöte an der Basis kennenzulernen". Heureka!! Das wäre für mich ein Anlass, nach langer Zeit mal wieder die Höhle des rosa Panther zu besuchen - mit Kaffee, Popcorn, viel Zeit und dem breitem Grinsen eines ehemaligen Telekom-Kunden.</p>

<p>Der Herrgott verzeihe mir soviel Polemik... die Telekom meint´s doch schließlich nur gut mit uns...</p>]]>
</content>
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<title>Geburtstag 2.2</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2005/01/geburtstag_22.html" />
<modified>2005-01-27T00:18:01Z</modified>
<issued>2005-01-07T23:08:37Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2005:/blog/1.24</id>
<created>2005-01-07T23:08:37Z</created>
<summary type="text/plain">Da wären wir also wieder... das zweite Jahr nach der Stunde Null. Das eine große Problem ist den vielen kleinen, alltäglichen Problemchen gewichen und alles hat sich zur allgemeinen Zufriedenheit eingependelt. Abgesehen von der pflegeleichten Frisur wäre es einfacher, die...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Da wären wir also wieder... das zweite Jahr nach der Stunde Null. Das eine große Problem ist den vielen kleinen, alltäglichen Problemchen gewichen und alles hat sich zur allgemeinen Zufriedenheit eingependelt.</p>

<p>Abgesehen von der pflegeleichten Frisur wäre es einfacher, die Sachen aufzuzählen, die sich <strong>nicht</strong> geändert haben. <br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>In scheinbar unscheinbaren Momenten denk ich an 2003 zurück... </p>

<p>Zum Beispiel, wenn ich mich selbst erwische, wie ich mich über den  blöden Nachbarsköter aufrege, um eine Sekunde später festzustellen, daß so etwas vor zwei Jahren wegen gewichtiger Probleme gar keinen Zugang zu meiner Wahrnehmung gefunden hätte (irgendwie beruhigend - wer die Zeit findet, sich über dergleichen aufzuregen, hat nichts wichtigeres im Sinn).</p>

<p>Oder wenn ich durch irgendein Treppenhaus laufe und mir ein Geruch in die Nase steigt, der mir immernoch den Magen umdreht. Als Allesfresser hätte ich mir nie träumen lassen, daß es Sachen geben könnte, die ich partout nicht mehr essen kann. Die Nummer Eins auf dieser Liste bleibt langfasriges Rindfleisch - gegart und stundenlang warmgehalten in einer Kunststoffschale, bis es eine gräulich-braune Färbung annimmt. Bon Apetit!</p>

<p>Aber das sind alles Kleinigkeien (viele Leute würden wahrscheinlich gerne mit mir tauschen). Und mir ist eigentlich mehr danach, meinen zweiten Geburtstag ordentlich zu feiern. Leider dieses Jahr etwas später... sobald ich es schaffe, die wichtigsten Schwaben, Westerwälder und Frankfurter zusammenzubringen... :)</p>]]>
</content>
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<title>Wieder da...</title>
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<modified>2005-01-08T00:08:21Z</modified>
<issued>2005-01-07T22:30:10Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2005:/blog/1.23</id>
<created>2005-01-07T22:30:10Z</created>
<summary type="text/plain">Das Jahr ist zwar schon nicht mehr ganz so neu, trotzdem erstmal ein frohes neues Jahr 2005 an alle, die hier ab und an vorbeischauen. Und an einige, die das zwar nicht tun, aber trotzdem die besten Wünsche für´s neue...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Das Jahr ist zwar schon nicht mehr ganz so neu, trotzdem erstmal ein frohes neues Jahr 2005 an alle, die hier ab und an vorbeischauen. Und an einige, die das zwar nicht tun, aber trotzdem die besten Wünsche für´s neue Jahr verdient haben :)</p>

<p>Zwischen den Jahren bin ich mit meiner Seite auf unseren nagelneuen Server umgezogen. Dank Alex´ weiser Entscheidung kann nun auch ich all die Vorteile eines Dedicated Server nutzen und mein Google-Ranking pushen, <a href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/google_rudersdorf.html" onclick="window.open('http://www.rudersdorf.com/blog/archives/google_rudersdorf.html','popup','width=515,height=70,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false">damit das hier zukünftig nicht mehr passiert</a>, wenn man nach »Stefan Rudersdorf« sucht!! :)</p>]]>

</content>
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<title>Tips für Redaktionssysteme</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/12/tips_far_redakt_1.html" />
<modified>2005-01-07T16:43:48Z</modified>
<issued>2004-12-16T19:14:44Z</issued>
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<created>2004-12-16T19:14:44Z</created>
<summary type="text/plain">Fast jede Webseite, die Alex und ich in den letzten Jahren realisiert haben, ist an ein Redaktionssystem angeschlossen. Viele unserer Kunden sorgen sich um die Bedienbarkeit der Systeme – das häufigste Problem ist aber ein ganz anderes: Die Frage lautet...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
</author>
<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Fast jede Webseite, die <a href="http://zebworx.com" title="Zebworx interactive">Alex und ich</a> in den letzten Jahren realisiert haben, ist an ein Redaktionssystem angeschlossen. Viele unserer Kunden sorgen sich um die Bedienbarkeit der Systeme – das häufigste Problem ist aber ein ganz anderes:</p>

<p>Die Frage lautet nicht:<br />
<span style="font-family: Georgia, Times, serif;font-size:120%;">»Kann ich das System technisch pflegen?«</span></p>

<p>sondern <br />
<span style="font-family: Georgia, Times, serif;font-size:120%;">»Wie bereite ich Online-Inhalte mediengerecht auf?«</span></p>

<p>Was nützen die besten Texte, wenn sie für´s Web zu lang sind?<br />
Was nützen die informativsten Inhalte, wenn sie nicht gefunden werden?</p>

<p><strong>Hier also sechs nützliche Tips für Online-Publisher</strong></p>]]>
<![CDATA[<p><strong>1. Texte</strong><br />
Schreiben Sie Ihre Texte nicht zu lang. Fassen Sie sich kurz, fügen Sie Absätze ein, um den Text lockerer zu gliedern und nutzen Sie eine einfache Sprache. </p>

<p>Am Bildschirm ist das Lesen von Texten wesentlich anstrengender. Die Nutzer neigen deshalb dazu, Texte zu überfliegen und nach Schlagworten zu durchsuchen. Heben Sie deshalb wichtige Schlagworte hervor (zum Beispiel fett oder Marker). Das Stilmittel der Hervorhebung sollten Sie hierbei möglichst sparsam einsetzen, weil sonst die Texte nicht mehr durchsuchbar sind.</p>

<p>Weiteres:<br />
Vermeiden Sie Listen, die nur einen Punkt enthalten</p>

<p><br />
<strong>2. Links</strong><br />
Versuchen Sie, Verknüpfungen sinngerecht zu benennen. Aus den in Punkt 1 beschriebenen Gründen ist es daher auch sinnvoll, Schlagworte zu verlinken. Zu lang sollten Links allerdings auch nicht sein.</p>

<p><span style="color:red;">Schlecht:</span> <br />
<span style="font-family: Georgia, Times, serif;font-size:120%;">Wenn Sie mehr zum Seminar erfahren wolllen, klicken Sie <a href="#">hier</a>.</span></p>

<p><span style="color:green;">Gut:</span> <br />
<span style="font-family: Georgia, Times, serif;font-size:120%;">Erfahren Sie <a href="#">mehr zum Seminar</a>.</span></p>

<p><br />
<strong>3. E-Mails</strong><br />
Das Internet ist schnell. Nutzer schätzen eine schnelle Reaktion auf jegliche Art von Anfragen. Ob es sich um Lob, Kritik, Hinweise auf Fehler oder aber um Anfragen bezüglich Ihres Angebots handelt: Sie sollten innerhalb von 2 Tagen antworten.</p>

<p>Gerade Kritik seitens Ihrer Nutzer ist für die Verbesserung Ihres Angebots sehr wertvoll und alles andere als selbstverständlich. Gehen Sie davon aus, daß die meisten Nutzer, die etwas an Ihrer Website auszusetzen haben, kein E-Mail schreiben. Geben Sie gerade diesen Kritikern zu verstehen, daß Sie ihre Anmerkungen zu schätzen wissen.</p>

<p><br />
<strong>4. Verantwortlichkeiten</strong><br />
Bestimmen Sie nach Möglichkeit einen Verantwortlichen in Sachen Internet, der regelmäßig E-Mails beantwortet, Newsletter versendet und Inhalte schreibt und einpflegt. </p>

<p>Es ist sehr wichtig, daß Neuigkeiten mindestens genauso zeitig auf Ihrer Website einfließen, wie sie in anderen Medien veröffentlicht werden. Das Internet erhebt den Anspruch größtmöglicher Aktualität. Auch die Besucher Ihrer Webseite erwarten dies, denn Aktualität macht nicht zuletzt den Mehrwert aus. Ist die Information nicht aktuell, verlieren sie das Vertrauen in die Webseite</p>

<p><br />
<strong>5. Technische Probleme</strong><br />
Öffnen Sie möglichst täglich Ihre Website*, um technische Probleme rechtzeitig zu erkennen. Im allgemeinen werden Sie von Ihrem Provider benachrichtigt, wenn es flächendeckende Probleme gibt und meist sind diese innerhalb von 24 Stunden aus der Welt geschafft. </p>

<p>Weniger auffällig sind Ausfälle einzelner Webseiten oder Bereiche innerhalb dieser. Daher kann es sein, daß im schlechtesten Fall unnötig viel Zeit vergeht, in der Ihre Seite nicht online ist. </p>

<p><span style="color:green;">Tip:</span> richten Sie Ihre eigene Website als Startseite im Internetbrowser ein. Dann lädt diese automatisch bei jedem Programmstart.</p>

<p><br />
<strong>6. Medien</strong><br />
Verwenden Sie multimediale Elemente nur, wenn Sie einen Mehrwert für den Nutzer darstellen. Nichts ist ärgerlicher für Ihre Besucher als das minutenlange Warten auf einen sinnlose Mediadatei. Ob es sich dabei um einen Film, eine Audio-Datei oder eine aufwändige Startanimation in Flash handelt: prüfen Sie, ob der Kontext stimmt und ob die Multimedia-Einlage diesen unterstützt.</p>

<p>Verwendung von Bildern: <br />
Schreiben Sie nicht über Äpfel und zeigen Birnen. Wählen Sie aussagekräftige Bilder, die den Inhalt unterstützen oder gar erklären.</p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Gedächtnis-Export</title>
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<modified>2005-01-07T22:52:14Z</modified>
<issued>2004-12-15T21:05:23Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.20</id>
<created>2004-12-15T21:05:23Z</created>
<summary type="text/plain">Mein Gedächtnis ist vergleichbar mit einem Rüttelsieb - wichtige Ereignisse fallen durch das grobmaschige Netz, unwichtige bleiben ab und zu hängen. Grund genug für mich, einen Kalender zu führen. Das Ding konserviert alles, was aus unerfindlichen Gründen keine Einreiseerlaubnis in...</summary>
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<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Mein Gedächtnis ist vergleichbar mit einem Rüttelsieb - wichtige  Ereignisse fallen durch das grobmaschige Netz, unwichtige bleiben ab und zu hängen. Grund genug für mich, einen Kalender zu führen. <br />
Das Ding konserviert alles, was aus unerfindlichen Gründen keine Einreiseerlaubnis in mein Langzeitgedächtnis erhält.</p>

<p>Was den Vorteil hat, daß man am Ende des Jahres ziemlich genau sehen kann, was man so getrieben hat.</p>]]>
<![CDATA[<p>Und ein Blick in mein <a href="http://www.apple.com/de/ical/" title="Apple´s iCal-Seite">iCal</a> zeigt mir, daß ich gegen Ende verdammt umtriebig war. Ein ganzes Jahr ist vergangen, bis ich mein altes Pensum wieder erreicht habe. Von 0 auf 100 in 12 Monaten wirkt auf den ersten Blick nicht besonders performant - alles eine Frage der Perspektive. Vor allem, wenn man feststellt, wie erschreckend kurz der Bremsweg von 100 auf 0 sein kann.</p>

<p><a href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/ical_04_gross.html" onclick="window.open('http://www.rudersdorf.com/blog/archives/ical_04_gross.html','popup','width=668,height=547,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img alt="ical_04_klein.gif" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/ical_04_klein.gif" width="200" height="164" /></a></p>

<p>Von heute auf morgen wurden die Karten neu gemischt und ich hab ein passables Blatt erwischt. Ein Glücksgriff - unwahrscheinlich, daß es sich noch wesentlich verbessert im Laufe dieser Partie.</p>

<p>Mit Full House auf der Hand kann man sich schonmal zurücklehnen - vielleicht hat jemand bessere Karten, aber verlieren werde ich diese Runde wahrscheinlich nicht.<br />
Eine angenehme Gelassenheit stellt sich ein... du schaust in die Runde und versuchst, nicht übermütig zu werden...</p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Le Twingo est mort - vive l´A3</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/12/le_twingo_est_m.html" />
<modified>2005-01-07T22:56:32Z</modified>
<issued>2004-12-09T16:09:58Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.19</id>
<created>2004-12-09T16:09:58Z</created>
<summary type="text/plain">Es kommt mir so vor, als hätte ich den kleinen »Elefantenrollschuh« erst gestern gekauft - und hastenichgesehn sind 10 Jahre vergangen, in denen ich mir nie Gedanken um ein neues Auto gemacht habe......</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Es kommt mir so vor, als hätte ich den kleinen »Elefantenrollschuh« erst gestern gekauft - und hastenichgesehn sind 10 Jahre vergangen, in denen ich mir nie Gedanken um ein neues Auto gemacht habe...</p>]]>
<![CDATA[<p>Aber langsam muß es einfach sein. Immer schwammigere Fahrweise und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis meinerseits haben das Verhältnis schon seit längerem belastet.</p>

<p>Und gerade weil ich das Mindestauto immer über die Maße geschätzt habe, bin ich gestern irgendwie melancholisch geworden.</p>

<p>Während ich mich um einen neuen Untersatz bemühe muß ich also den altgedienten irgendwo in Rente schicken...autoscout24. »naja« hab ich mir gedacht, »das kann dauern - zig Besichtigungen, Preisnachlässe, Turkish Bazaar,...«.</p>

<p>Also hab ich ihn sofort zur letzten Salbung gefahren, gewaschen, gesaugt, leergeräumt (was man nach 10 Jahren so alles findet...), Fotos geschossen und eine Anzeige platziert.<br />
All dies mit der naiven Vorstellung, daß sich irgendwann in den nächsten Wochen jemand melden wird.</p>

<p>10 Minuten später hatte ich einen Käufer, der sich »sofort auf den Weg macht...« </p>

<blockquote>»wie weit isses denn von Berlin nach Frankfurt?«<br/> 
»Äh... 4-5 Stunden mußt du schon rechnen«<br/>
»Okay...bin gegen 1 Uhr da«<br/>
»???...mkay...«</blockquote>

<p>Und so kam es, daß WW-TD 11 gerade mal eine halbe Stunde im Netz verbrachte und sieben weiteren Interessenten aus der ganzen Republik <br />
das kalte Faltdach zeigte.</p>

<p>Eine letzte gemeinsame Fahrt zum Kippenautomaten und dann ist mein alter französischer Buddy um 0:56 von mir gegangen :(</p>

<p><br />
<img alt="twingo.jpg" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/twingo.jpg" width="410" height="492" /></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Täglich grüßt das Rentier</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/taglich_graat_d.html" />
<modified>2005-01-07T22:58:25Z</modified>
<issued>2004-11-27T13:14:11Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.16</id>
<created>2004-11-27T13:14:11Z</created>
<summary type="text/plain">&quot;Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen, die armen Menschen Freude machen? Dieser Banner, heil´ger Mann – s´ist alles, was ich geben kann.&quot; (frei nach Loriots Advent)...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p><em>"Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen, die armen Menschen Freude machen?<br />
Dieser Banner, heil´ger Mann – s´ist alles, was ich geben kann."</em><br />
<span style="font-size:xx-small">(frei nach <a href="http://www.yolanthe.de/aktuell/advent/adv-loriot.htm">Loriots Advent</a>)</span></p>]]>
<![CDATA[<p><strong>Das ist doch das Schöne an Weihnachten:</strong><br />
Durch eine Hommage in Pink und Gelb findet unsere einst verschmähte Arbeit zu später Anerkennung.</p>

<p>Was uns nach Jahren voller Gram und Zweifel überaus schmeichelt, haben wir doch 2001 offenbar einen Weihnachtsbanner-Trend ausgelöst. In einer Zeit, da die Idee - durch die rosarote Brille betrachtet - alles andere als vielversprechend erschien.</p>

<p>Doch auch Herr Clement sieht sich bestätigt. Wurden unsere Mutterkonzerne in jüngster Vergangenheit doch völlig grundlos gescholten, in die Ferne zu schweifen anstatt im Vaterland nach Lösungen zu suchen.<br />
Gleichzeitig werden Ressourcen geschont, und das ist ja schließlich gut für uns alle, nicht wahr?</p>

<p>Gerührt von soviel Patriotismus saßen <a href="http://zebworx.com">Alex</a> und ich selbst "als das Häslein ging zur Ruh" noch bei Kerzenschein, schmunzelten und frohlockten ob der uns zuteilgewordenen <a href="javascript:window.open('http://www.eye-and-i.de/portfolio/ubs_flash.html', height=400, width=250,innerHeight=380,innerWidth=300,screenX=30,screenY=30,top=30,left=30,resizable=no,menubar=no,locationbar=no);">Respektsbekundung</a>.... ;)<br />
<br/><br/><br />
<img alt="xmas-banner.gif" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/xmas-banner.gif" width="363" height="545" /></p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Party like it´s 2037</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/party_like_itas.html" />
<modified>2005-01-07T22:59:37Z</modified>
<issued>2004-11-26T00:02:30Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.15</id>
<created>2004-11-26T00:02:30Z</created>
<summary type="text/plain">Auf der Suche nach verschollenen Visitenkarten-Layouts musste ich die hunderttausende von Dateien auf meiner Datenschleuder durchsuchen... und ich fand eine Datei, die ich erst in 32 Jahren geschrieben haben werde... (? Das erinnert mich irgendwie an den »Sport-Almanach« aus »Zürück...</summary>
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<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Auf der Suche nach verschollenen Visitenkarten-Layouts musste ich die hunderttausende von Dateien auf meiner Datenschleuder durchsuchen... und ich fand eine Datei, die ich erst in 32 Jahren geschrieben haben werde... (? Das erinnert mich irgendwie an den »Sport-Almanach« aus »Zürück in die Zukunft«)</p>

<p><img alt="p2037.gif" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/p2037.gif" width="409" height="105" /></p>

<p>2037 - da sollte ich das biblische Alter von 60 Jahren erreicht haben... <a href="http://zebworx.com" title="Webseite von Zebworx">Zebworx</a> wird bis dahin die Weltherrschaft an sich gerissen haben.... ganz sicher... steht alles in »neue Inhalte Zebworx.doc«</p>]]>

</content>
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<title>Lost &amp; Found</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/lost_found.html" />
<modified>2005-01-07T16:43:47Z</modified>
<issued>2004-11-21T16:38:03Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.14</id>
<created>2004-11-21T16:38:03Z</created>
<summary type="text/plain">Nach langer Zeit bin ich wiedermal über den Link zum Video von »Remind me« gestolpert. Für alle Vektorgrafik-Aficionados und Röyksopp-Fans wie mich ein »must see«. 4 Minuten animierte Infografik am Stück......</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Nach langer Zeit bin ich wiedermal über den Link zum <a href="http://www.astralwerks.com/royksopp/remind_me.html">Video von »Remind me«</a> gestolpert. <br />
Für alle Vektorgrafik-Aficionados und Röyksopp-Fans wie mich ein »must see«.<br />
4 Minuten animierte Infografik am Stück...</p>]]>
<![CDATA[<p>Und natürlich hab ich noch mehr von diesem Zeugs in meinen Bookmarks:</p>

<p>Zum Beispiel den <a href="rtsp://video.arevagroup.com/areva/real/clip/spot072002.rm">TV-Spot von Areva</a> (Real-Player-Format)<br />
Nett zu sehen, wie putzig man doch für Kernenergie werben kann... doch vorsicht Radioactive Man: ruckzuck streunt der »<a title="im iTunes MusicStore finden..." href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?playlistId=14706835&selectedItemId=14706723">Atomic Dog</a>« durch »<a title="im iTunes MusicStore finden..." href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?playlistId=17503297&selectedItemId=17503311">Funkytown</a>« </p>

<p>Da ist die Arbeit von <a href="http://xplane.com/clients/">XPLANE</a> zwar nicht musikalisch untermalt, dafür aber politisch korrekt. Die Agentur aus St. Louis visualisiert komplexe Zusammenhänge in sehr sympathischen Infografiken... beautiful stuff!!<br />
BILD meint: weiter so!</p>

<p>Am liebsten würde ich mein Wohnzimmer damit tapezieren :)</p>]]>
</content>
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<title>Mein Bac - Dein Bac</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/mein_bac_dein_b.html" />
<modified>2005-01-07T16:43:47Z</modified>
<issued>2004-11-15T17:08:19Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.13</id>
<created>2004-11-15T17:08:19Z</created>
<summary type="text/plain">Daß im Netz der Netze erst einmal das machbare gemacht wird, ärgert nicht nur die Musikindustrie. Schlimmfingriges Raubkopierervolk macht sich die Duplikate aber hier nicht im urheberrechtlichen Sinne zu eigen. Anders ist die Situation bei den Webdesignern - auch wenn...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Daß im Netz der Netze erst einmal das machbare gemacht wird, ärgert nicht nur die Musikindustrie. Schlimmfingriges Raubkopierervolk macht sich die Duplikate aber hier nicht im urheberrechtlichen Sinne zu eigen. Anders ist die Situation bei den Webdesignern - auch wenn man hier nicht so laut schreit. Zudem werden Klagen hier gerne mal <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/52137">geringschätzig abgewiesen</a>.</p>]]>
<![CDATA[<p>Wenn man erstmal weiß wie´s funktioniert gibt es nichts einfacheres, als Quelldateien von Stylesheets und HTML-Code zu nutzen um sich selbst den ein oder anderen »Aha«-Effekt zu verschaffen.</p>

<p>Daran ist meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Wenn mich jemand danach fragt, rate ich ihm, sich den Quellcode anzusehen. Ich für meinen Teil hab´s auch auf diese Art gelernt... et je ne regrette rien!</p>

<p>Gemeint ist die Möglichkeit, sich Anregungen zu holen – vom Know-How der Könner zu profitieren. Und weil es auf dieselbe Art und Weise auch möglich ist, komplette Designs zu stibitzen, wird es auch gemacht - nach dem Motto »klau (if you don´t-)know-how«.</p>

<p>Wahrscheinlich hat sich jeder Vollblut-Designer bei dem Gedanken an unfreiwillige »Leihgaben« schonmal in Rage gebracht. Das ist allerdings schlecht fürs Herz - und ein Windmühlenkampf noch dazu. Warum also nicht einfach den Spieß umdrehen?</p>

<p>Elstern interessieren sich nur für Glänzendes. Und so fühle ich mich erstmal gebauchpinselt, wenn jemand meine Layouts für stehlenswert erachtet. Je mehr Schimmer und Glanz, desto begehrter, desto ausgeprägter der kleptomanische Drang desperater Grafiker ohne eigene Ideen.<br />
<a href="http://www.pirated-sites.com/">Eine vollständige Kopie von Screendesigns</a> ist natürlich extrem ärgerlich, zeugen Sie doch einzig von Faulheit und kaschiertem Unvermögen.</p>

<p>Noch frustrierender kann es sein, wenn man als Auftraggeber massig Geld für ein Design ausgegeben hat und selbiges dann beim kostenbewußten Mitbewerber wiederfindet. In der deutsche Rechtsprechung <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/52137">findet man allerdings gerade in diesem Falle keinen sicheren Hafen</a>.</p>

<p>Wenn aber jemand einfach nur eine Idee von mir übernimmt ist es doch eigentlich eher interessant zu sehen, was er daraus macht. Finde ich die Umsetzung besser als meine: Hut ab – ist sie schlechter, hab ich nichts verloren und gleichzeitig schwillt mein Ego kurzzeitig auf Dieter-Bohlen-Ausmaße. </p>

<p>Nicht zuletzt aus diesem Egoismus heraus finde ich die Idee der Lizensierung über <a href="http://creativecommons.org/">Creative Commmons</a> so interessant, zielt sie doch darauf ab, einige Rechte zu schützen und gleichzeitig eine legale Weiterverwendung unter bestimmten Voraussetzungen zu gewähren. So ist zum Einen klar, wer der Urheber ist, zum Anderen wird aus dem Dieb ein Weiterentwickler – und niemand muß sich mehr grämen...</p>

<p>Schon lange vor Creative Commons fand ich beeindruckend zu sehen, wie sich die wirklich guten Leute (z.B. <a href="http://www.37signals.com">37signals</a> oder <a href="http://www.alistapart.com">Jeffrey Zeldman</a> aus Übersee) ohne jegliche Berührungsängste mit der Community austauschen, Know-How weitergeben. Sie scheinen sich überhaupt nicht davor fürchten, gerade ihre letzte gute Idee preisgegeben zu haben.</p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Monopolisten in die Bütt!!</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/monopolisten_in.html" />
<modified>2005-01-07T23:01:49Z</modified>
<issued>2004-11-11T14:13:59Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.12</id>
<created>2004-11-11T14:13:59Z</created>
<summary type="text/plain">Der heutige Tag gehört ja bekanntlich den Narren - da will die BILD-Zeitung natürlich nicht außen vor stehen. Auf ihre gewohnt subjektive und oberflächliche Art hat sie deshalb den Internet Explorer gegen Firefox getestet...und dabei noch im Vorhinein schlecht recherchiert....</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Der heutige Tag gehört ja bekanntlich den <a href="http://www.mainzer-fastnacht.de/fastnachts_abc.htm">Narren</a> - da will die BILD-Zeitung natürlich nicht außen vor stehen.</p>

<p>Auf ihre gewohnt subjektive und oberflächliche Art hat sie deshalb den Internet Explorer gegen Firefox getestet...und dabei noch im Vorhinein schlecht <a href="http://www.bildblog.de/index.php?p=319">recherchiert</a>.</p>

<p> Endstand im <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/digital/fotogalerie/computer/2004/11/internet/firefox/fg-vergleich,templateId=renderFGKoerper,Picture=0.html">Browserduell</a>: 9:5 für den Internet Explorer (Wie bitte?)</p>

<p>Kennzeichnend beim unabhängigen Test des Fachblatts für...alles...ist die Tatsache, daß man den Internet Explorer (IE) zur Messlatte für die Navigation im World Wide Web erhebt. Durch seine Verbreitung ist da zwar etwas Wahres dran, aber seit wann gewinnt im Duell der Techniken das Gute? Wer daran glaubt, sollte nach Amerika auswandern oder BILD-Zeitung lesen.</p>]]>
<![CDATA[<p>Daß der Weg ins Internet über den IE mit seiner an Alleinherrschaft grenzenden Verbreitung für viele der einzig bekannte ist bedeutet mitnichten, daß er auch der Beste ist.</p>

<p>Die Qualität eines Browsers hauptsächlich an der Anzahl der Klicks in den Einstellungsmasken zu messen, ist mehr als nur inkompetent. Firefox hat für seine Anhänger einen ideellen Mehrwert, denn er verkörpert das Gegengewicht zum gewinnorientierten Software-Riesen durch ein freies, weltweites Kollektiv von Programmierern, die unglaublich schnell und flexibel reagieren können und das auch ausgiebig tun.</p>

<p>Mal ganz ehrlich: was hat sich denn am Internet Explorer in den letzten Jahren so spannendes getan? In Redmond hat man offenbar alle Hände voll zu tun, die Sicherheitslücken zu stopfen - neue Konzepte sind dagegen rar.</p>

<p>Allein die Tatsache, daß um den ganzen Globus hunderte von High-Potentials entgelt- und pausenlos daran arbeiten, mein Surf-Erlebnis zu einem besseren zu machen lässt mich beruhigt zurücklehnen in der Gewissheit, das beste <del>für mein Geld</del> für meine Einstellung zu den Dingen zu bekommen.</p>

<p>Erschreckend finde ich immer wieder, wie eine Boulevard-Zeitung ihre geballte Macht in die Waagschale der MeinungsBILDung legt und damit sowas von falsch liegt.<br />
Wieviele der werten Leser werden wohl aufgrund dieses Tests eine folgenschwere Entscheidung treffen?</p>

<p><a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" title="Einfach downloaden und ausprobieren..."><img alt="get.gif" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/get.gif" width="110" height="32" /></a></p>]]>
</content>
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<title>Computerliebe 2004</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/computerliebe_2.html" />
<modified>2005-01-07T23:05:02Z</modified>
<issued>2004-11-11T01:26:25Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.11</id>
<created>2004-11-11T01:26:25Z</created>
<summary type="text/plain">Gestern hab ich in der U-Bahn zufällig zwei Jungs zugehört, die über ganz banales, alltägliches Zeugs plauderten. Ehrlichgesagt weiß ich schon gar nicht mehr das Thema (es ging nicht um Computer), aber die Unterhaltung war durchsetzt mit Computer-Slang. Für meine...</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
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<dc:subject>Ein Auge auf die Welt</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Gestern hab ich in der U-Bahn zufällig zwei Jungs zugehört, die über ganz banales, alltägliches Zeugs plauderten. Ehrlichgesagt weiß ich schon gar nicht mehr das Thema (es ging <b>nicht</b> um Computer), aber die Unterhaltung war durchsetzt mit Computer-Slang. Für meine Eltern hätte ich das ganze erstmal decodieren müssen :)</p>

<p>Kein Problem für mich... ich hab alles verstanden.<br />
Mach ich das eigentlich auch? Mmh...wenn ich jemanden vom selben Schlag vor mir habe...ja!<br />
Wie wär´s zum Beispiel damit:</p>]]>
<![CDATA[<p>»Bin gestern ganz schön abgestürzt: 3...2...1...Mainz.<br />
Der Host war mit Software nicht geizig - und so haben wir gesaugt bis irgendwann der Stream abgerissen ist.</p>

<p>Es ist immer dasselbe: erst verschlechtert sich die Auflösung, dann fehlen mir wichtige Daten auf der Platte. Obwohl... ein bisschen was hab ich noch im Cache.</p>

<p>Als ich dann heute morgen gebootet bin, hätte ich am liebsten gleich alles formatiert. Ich weiß noch, daß ich mir SuSE auf den USB-Stick gezogen habe - warum muß ich mich eigentlich kurz vor Datenverlust immer verhalten wie ne Beta-Version? Bin ich im falschen Mov?</p>

<p>Mist, ich bin definitiv der falsche Benutzer... hoffentlich hab ich mir keinen Trojaner eingefangen...<br />
Überhaupt kann ich mir gerade nicht ganz erklären, wie SuSE auf mein System kommt - is so gar nicht meine Plattform.</p>

<p>Natürlich hat sie mich heute gleich angepingt...und sie war ziemlich instabil. SIE: "Ich bin keine verdammte Demo-Version!" ICH: "Du mußt gar nicht so auf Kernel-Panic machen...das Programm läuft bei mir nicht... ". Habe ihr dann gesagt, daß sie erstmal ihren Prozessor kühlen soll und daß wir nicht kompatibel seien. Das gibt wiedermal ein mieses Rating...</p>

<p>Wenn mir der große Hersteller auch nur ein bisschen KI verpasst hat, bin ich erstmal gepatched für die nächsten Tage... aber die nächste Lücke kommt mit Sicherheit...«</p>

<p><br />
<img alt="stick_enlargement.jpg" src="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/stick_enlargement.jpg" width="285" height="154" /></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Wenn Architekten wie Webdesigner arbeiten müssten</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rudersdorf.com/blog/archives/2004/11/wenn_architekte.html" />
<modified>2005-04-14T18:18:47Z</modified>
<issued>2004-11-01T23:38:31Z</issued>
<id>tag:www.rudersdorf.com,2004:/blog/1.9</id>
<created>2004-11-01T23:38:31Z</created>
<summary type="text/plain">Sehr lustig... wenn Architekten wie Webdesigner arbeiten müssten, dann würden die Briefings wohl genau so aussehen. Irgendwann habe ich mal damit angefangen, einen Artikel von Daniel Will-Harris zu übersetzen, der sich damit beschäftigte, wie man am Besten mit Designern arbeitet......</summary>
<author>
<name>Stefan</name>

<email>s.rudersdorf@zebworx.com</email>
</author>
<dc:subject>Ein Auge aufs Web</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.rudersdorf.com/blog/">
<![CDATA[<p>Sehr lustig... <a href="http://twasink.net/blog/archives/2004/10/if_architects_h.html">wenn Architekten wie Webdesigner arbeiten müssten</a>, dann würden die Briefings wohl genau so aussehen.</p>

<p>Irgendwann habe ich mal damit angefangen, einen <a href="http://www.will-harris.com/design/working-with-designers.html" title="Originalartikel von Daniel Will-Harris">Artikel von Daniel Will-Harris</a> zu übersetzen, der sich damit beschäftigte, wie man am Besten mit Designern arbeitet... ich wollte das unbedingt machen. Um dann die 95  Thesen an die virtuelle Pforte meiner Webseite zu nageln – damit es jeder lesen kann, der in der Regel dazu neigt, mir »in meinen Garten zu pinkeln«. Eine Milchmädchenrechnung.</p>]]>
<![CDATA[<p>Der Artikel enthält immernoch eine Menge Wahrheiten – warum man seinen Designer Entscheidungen treffen lassen sollte, warum man seine Präferenzen dem Designer gegenüber möglichst objektiv darlegen soll, warum man den Designer einfach seinen Job machen lassen soll (er hat den Kram ja schließlich von der Pieke auf gelernt)...</p>

<p>Ob das so bahnbrechend ist? Ich glaub es mittlerweile nicht mehr. Man kann seine Kunden ja nicht zwangserleuchten. <br />
Entweder ich schaffe es, zwischen den Zeilen zu lesen, meinen Kunden zu verstehen und Kompromisse einzugehen oder ich führe ein verdammt schweres Leben und ernte Geringschätzung.</p>

<p><strong>Es ist das alte Spiel:</strong><br />
Während sich der Grafiker einredet, seine Fachkompetenz sei gefragt und respektiert, hat der Kunde oftmals eigene Vorstellungen von Design und Designern. <br />
Der Konflikt besteht darin, daß der Grafiker eben nicht zwischen den Zeilen liest und der Kunde auf eine Vorstellung fixiert ist, die er nicht kommunizieren kann.</p>

<p>Sehen wir´s einfach ein. Wir sind Webdesigner, keine Ärzte oder Juristen, die ein allgemein hohes Vertrauen geniessen – man sieht uns eher als etwas kautzige Möchtegern-Künstler und spottet gerne mal über die vermeintliche Wichtigkeit unseres Tuns.<br />
Okay...bei uns geht's nicht um Menschenleben (in Anbetracht der relativ hohen Verzichtbarkeit unseres Handwerks gibt es eine beachtliche Anhäufung von Wichtigtuern in der Kreativbranche).</p>

<p>Noch habe ich keine Lösung für mich gefunden. Eine zeitlang habe ich gehofft, nicht immer wieder von vorne anfangen zu müssen – zu argumentieren, die immerselben Vorgänge erklären und Stunden das Für und Wider eines Ausrufezeichens auszudiskutieren.</p>

<p>Am wahrscheinlichsten klingt für mich die Erkenntnis, daß ich den verdammten Stein mein (Berufs)Leben lang den Berg hochschieben muß um einen kurzen Moment des Triumphs zu genießen bevor mir das blöde Ding entgleitet und den Hang runterpoltert.<br />
Dann stehe ich frustriert am Fuße meines Everest, fange unter fluchen erneut an, die Kugel  hochzuschieben und versuche das alles nicht zu ernst zu nehmen :) </p>

<p>Und tatsächlich: von anderer Seite beleuchtet sehe ich als Webdesigner meine Aufgabe darin, Informationen zugänglich zu machen, komplizierte Zusammenhänge leichter erfassbar zu machen, zu ordnen, zu visualisieren.</p>

<p>Vielleicht sind wir ja die Buchdrucker des 21. Jahrhunderts, die in leichtverdaulicher Form verbreiten, was nur Priveligierten zugänglich war. Hey... so fühl ich mich gleich wohler :)</p>]]>
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