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Donnerstag
Geburtstag 2.1
Heute isses genau ein Jahr her, daß ich um ein paar Kilo
leichter (und auch ansonsten ziemlich erleichtert) aus der Narkose aufgewacht
bin. Ohne jetzt sentimental zu werden kann ich im nachhinein wohl sagen,
daß das mein Geburtstag Nr. 2 ist.
Zu meinem Riesenglück ist alles glatt gelaufen, so daß ich auch weiterhin machen kann, was vorher normal war und mir nach alldem nicht mehr selbstverständlich vorkommt:
- Webseiten mit Alex bauen
- rupfen mit Andi und Paff
- abhängen und fachsimpeln mit Ingo
- meine drei Lieblingsschwaben Lisa, HaPe und Anne treffen
- echte Dankbarkeit empfinden
- zu meinen Eltern fahren und meine Schwestern treffen
- interessante und liebenswürdige Leute kennen
an der SAE Frankfurt
- Bike fahren im Sommer
- gute Hangouts mit meinen Buddies in Frankfurt
- am Leben sein und sich drüber freuen
- wissen, daß es Leute gibt, deren Probleme
wirklich von Belang sind
- lunchen gehen mit Frankie
- gute Hangouts mit meinen Buddies im Westerwald
- verdammtes Glück haben und es zu merken
Viele Leute haben sich viele Sorgen gemacht und ich kann längst nicht alle erwähnen, denen ich eine Menge Dankbarkeit schulde. Deshalb hier die Shortlist:
- Lisa und HaPe, die immer für gute Laune gesorgt haben und zu den treuesten Leuten zählen, die man sich wünschen kann
- Anne, die mich mindestens zweimal die Woche in der Uniklinik besucht und sich mein Gejammer angehört hat
- Alex, der den Laden auch ohne mich geschmissen hat und eine beneidenswerte Geduld hat
- Ingo, bei dem ich mittendrin und nachher fast jeden Tag abgehangen hab
- meine Eltern und Schwestern die mir den Kotzeimer gehalten, mich verwöhnt haben und ebenfalls beneidenswert geduldig waren
- Gregor, Nina und Gregors Vater, der mich als Onkologe beruhigt und informiert hat
- D., der immer dafür gesorgt hat, daß genug Anti-Kotz-Medizin am Start war :)
- Dr. Janssen und seiner Schwester, die sich jetzt leider mehr um sich selbst kümmern muß als für mich und den Rest ihrer Patienten.
- meine Leute bei Hoffmann-Schalt
- die Ärzte an der Uniklinik Mainz und dem Elisabethen-Krankenhaus in Frankfurt
- Götz von der SAE
- Edgar Itt, der ohne zu zögern bereit war fast ein Jahr mit seiner halbfertigen Website auf mich zu warten
Geschrieben von Stefan at 10:32
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